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Wednesday, 29. october 2008 3 29 /10 /Okt. /2008 14:21

Kinostart: 30.10.08

Die Story:

Der Polizist Ben Carson (Kiefer Sutherland), hat im Dienst einen Kollegen erschossen und ist während der laufenden Ermittlungen vom Dienst suspendiert. Außerdem geht es ihm gesundheitlich auch nicht besonderst gut. Psychische Probleme und der übermäßige Genuss von Alkohol haben sein Privatleben so zerrüttet, das er bei seiner Frau und den Kindern ausgezogen ist und bei seiner Schwester wohnt.
Um über die Runden zu kommen, nimmt er einen Job als Wachmann in einem ausgebrannten Kaufhaus an. Der Besitzer des Kaufhauses und die Versicherung, streiten seit Jahren über die Kostenübernahme der Renovierung und darum ist in dem Haus seit dem Brand weder aufgeräumt noch renoviert worden.
Ben übernimmt die Nachtschicht, in der er alle 2 Stunden einen Rundgang durch die Ruine machen muß.
Das klingt nach einem ruhigen Job, aber schon in der ersten Nacht geschehen ungewönliche Dinge in dem alten Haus.
In den Spiegeln des Kaufhauses, die trotzt der kompletten Zerstörung der Einrichtung völlig intakt und sauber sind, scheint eine andere Dimension zu liegen die unbeschränkte Macht über den hat, der vor dem Spiegel steht.
Natürlich glaubt keiner den Geschichten die Ben über das Haus erzählt. Stattdessen bekommen seine Frau (Paula Patton) und seine Kinder (Cameron Boyce und Erica Gluck), Angst vor den wirren Erzählungen von Ben.
Als dann allerdings der Sohn von Ben beginnt sich Zuhause mit seinem Spiegelbild zu unterhalten und Ben`s Schwester auf eine brutale Art in ihrer eigenen Wohnung ums Leben kommt, wird klar das die Macht der Spiegel über das Kaufhaus hinaus geht.
Er beginnt, mit der Hilfe seiner Frau und früheren Kollegen, der Sache auf den Grund zu gehen.
Er findet herraus das, vor der Nutzung als Kaufhaus, eine Klinik in dem Haus untergebracht war. Diese wurde in den 50-ern, nach einem misteriösen Massenselbstmord der Patienten, geschlossen.
Mit Hilfe der Spiegel findet Ben herraus, das der Grund in der Zeit zu suchen ist...


Meine Meinung:

Mirrors ist ein solide und spannend gemachter Horrorfilm, der mich immer mal wieder zusammenzucken lassen hat.
Die Story ist natürlich nicht Oskarverdächtig und hin und wieder hat der Film einige so offensichtliche Fehler, das ein Raunen und Kichern durch das Publikum im Saal ging.
Die Effekte und die Spannungsbögen sind allerdings sehr gut gemacht und das zählt, meiner Meinung nach, einiges bei einem Horrorfilm.
Das ausgebrannte Kaufhaus hat, auch schon ohne die Spiegel, einen hohen Gruselfaktor der, durch entsprechende Kameraführung, auch gut genutzt wurde.
Die Schauspieler haben auch eine solide Leistung abgegeben, allerdings dreht sich die Story hauptsächlich um Kiefer Sutherland und die anderen laufen "so mit".
Alles in allem hat mir der Film echt gefallen. Nicht zuletzt aufgrund der, teilweise nicht vorhersehbaren, Effekte. Denn ich finde das vorhersehbare Abläufe, grade in einem Horrorfilm, die Qualität des ganzen Filmes extrem herunterziehen können.
Endlich mal wieder ein guter Horrorfilm.

Meine Note:

3++
von Sneaker - veröffentlicht in: Horror - Community: Kino & TV
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Sunday, 26. october 2008 7 26 /10 /Okt. /2008 17:53

Sorry wegen der verspäteten Einlieferung, Kinostart war am 23.10.08

Die Story:

1936 in Deutschland. Das Jahr der Olympischen Spiele in Berlin. Die sollen, nach Wunsch der politischen Führung, natürlich so erfolgreich wie möglich für die deutschen Sportler sein.
Im Rahmen der Spiele, hat sich die NS-Spitze noch eine besondere Herausvorderung ausgedacht. Die Besteigung der gefürchteten "Eiger Nordwand", die aufgrund ihrer vielen Steinschläge, Lawinen und ihrem wechselndem Wetter bisher noch nicht bezwungen wurde. Viele Bergsteiger haben den Versuch, sie zu bezwingen, schon mit dem Leben bezahlt und das brachte dem Berg den Spitznamen "Mordwand" ein.
Also wird die Erstbesteigung der Nordwand, kurzerhand zu einer olympischen Disziplin erklärt.
Eine Berliner Zeitung beschließt, den Berg zu beobachten um als erste über eine mögliche Erstbesteigung zu berichten. Am liebsten natürlich durch eine deutsche Seilschaft, die aus den beiden Soldaten Toni Kurz (Benno Fürmann) und Andi Hinterstoisser (Florian Lukas) bestehen könnte. Diese beiden haben schon einige Berge erklettert und eignen sich auch als "arische Berghelden".
Toni ist im Gegensatz zu Andi, zu Beginn nicht sehr begeistert von der Idee, wird aber von seiner ehemaligen Freundin Luise (Johanna Wokalek) die als Volontärin bei der Zeitung arbeitet, überredet.
Als die beiden an der Wand ankommen, stellen sie fest das auch eine italienische, eine französische und eine östereichische Seilschaft an der Wand versuchen wollen.
Nach einigen Tagen am Fuß des Berges, entscheiden sich aber nur die Deutschen und die Österreicher zu starten.
Es startet ein Wettlauf zum Gipfel, zwischen den Deutschen und den Österreichern Willy Angerer (Simon Schwarz) und Edi Rainer (Georg Friedrich), der erst durch einen Unfall von Willy und einem extremen Schneesturm gestoppt wird.
Man entscheidet sich für einen Abbruch der Besteigung, um Willy zurück zu bringen. Doch das ist nicht so einfach wie gedacht...


Meine Meinung:

Ich habe auf alles mögliche gehofft, aber Nordwand war nicht dabei! Ich dachte mir das dieser Film ein schlechter Film sein MUß, denn ein Film über Nazis die auf einen Berg steigen und am Ende als große Helden des Reiches dastehen, kann nichts sein!
Vielleicht hätte ich mich im vorhinein mal etwas mit der Story auseinandersetzen sollen, dann hätte ich gewußt das es eben nicht so ist.
Dieser Film bietet das Gegenteil von dem was ich erwartet habe. Natürlich sind die Nationalsozialisten dabei, die sich auf einen weiteren Sieg des Reiches freuen würden aber wenn die nicht dabei währen, würde es einen Film der in dieser Zeit spielt auch recht unrealistisch dastehen lassen.
Primär wurde aber bei diesem Film das Augenmerk auf die beiden Kletterer gelegt, die zwar bei den Gebirgsjägern stationiert sind aber auch nur um klettern zu können. Ein überzeugter Nazi würde sonst wohl kaum, wiederholt, den Zapfenstreich beim klettern verpassen um dann zum Latrinen putzen verdonnert zu werden und ein "Heil Hitler Gruß" mit einem Servus beantworten.
Die Kullisse des Filmes war sehr beklemmend und unwirklich. Alleine der Gedanke daran, einen solchen Aufstieg zu wagen, macht mir eine Gänsehaut. Die Szenen in der Wand wurden durch das Wetter noch unheimlicher und die schauspielerischen Leistungen der Darsteller taten ihr übriges um aus dem Film, den ich normalerweise garnicht sehen wollte, einen spannenden und mitreißenden Film zu machen.
Respekt vor eben diesen Leistungen und den gewaltigen Bildern die der Regiesseur Philipp Stölzl, der bisher hauptsächlich Werbeclips (Tic-Tac,E-Plus,Playstation) und Musikvideos (Rammstein,Pavarotti,Westernhagen) gedreht hat, zu einer Einheit verbunden hat die keinerlei "Längen" hat.
Mehr von solchen Filmen würde dem deutschen Film gut tun und dabei helfen das nicht nur Komödien von Bully und Filme von Till Schweiger Erfolg haben.

Meine Note:
2-
von Sneaker - veröffentlicht in: Drama - Community: Kino & TV
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